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07.06.2017 - Saint-Gobain Bauprodukte

Überzeugend in eigener Sache: Trockenbaufachunternehmen OKEL GmbH & Co. KG zeigt sein komplettes Leistungsportfolio im Rahmen der Erweiterung des eigenen Unternehmenssitzes


Ein Frisör, der seine eigenen Haare schneidet? Ein Zahnarzt, der sich selbst behandelt? Eher unüblich. Bei einem ausgewiesenen Handwerksprofi, der seinen eigenen Unternehmenssitz erweitern und ausbauen möchte, sieht die Sache schon anders aus. Wer sich von dem beeindruckenden Ergebnis überzeugen will, sollte sich einen Termin bei Burkhard Okel besorgen und die neuen Büroräume der OKEL GmbH & Co. KG im hessischen Diemelstadt besichtigen. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter-Team investierte der Geschäftsführer viel „Herzblut“ in die Schaffung und Gestaltung neuer Arbeits-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume. Das Ergebnis weiß nicht nur optisch und qualitativ zu überzeugen: Im Zuge der Arbeiten nutzte das Unternehmen sein komplettes handwerkliches Leistungsportfolio und zeigte damit, was der moderne Innenausbau – und der Trockenbau im Besonderen – zu leisten vermag. Idee, Ausführung und Innovationspotenzial gleichermaßen begeisterte die Jury der 10. Rigips Trophy, die die OKEL GmbH & Co. KG mit der Trophäe in der Wettbewerbskategorie Innovation & Nachhaltigkeit auszeichnete.

Der heutige Firmensitz der OKEL GmbH & Co. KG wurde 2006 begründet und bestand seither aus einer langen Werkstatt- und Fertigungshalle mit rechteckigem Grundriss und etwa 1.240 m²: Nutzfläche sowie einem davor gesetzten zweistöckigen Anbau, in dem sich Büro- und Verwaltungsräume befanden. Für administrative Arbeiten genutzt wurden davon bislang jedoch nur die rund 185 m²: im Erdgeschoss – dort finden sich neben einem loungeähnlichen Aufenthaltsbereich mit Empfang ein Konferenzzimmer, Sozial- und Sanitärräume sowie Arbeitsplätze für zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Das nicht ausgebaute Obergeschoss diente als Lagerfläche, wobei bei der Errichtung bereits alle statischen Voraussetzungen geschaffen wurden, um auch diese Fläche vollständig zu erschließen und als Büroraum nutzbar zu machen.

„Wir pflegen seit vielen Jahren ein sehr transparentes Arbeitsklima: kurze Wege, offene Büroflächen, Sichtkontakt im Team untereinander. Allerdings ist das Team über die Jahre kontinuierlich gewachsen und in den Monaten vor unserem Entschluss, die Büroflächen zu erweitern, hat man deutlich gemerkt, dass es eng wird. Die individuell nutzbaren Flächen wurden knapper, der Geräuschpegel stieg an, eine gewisse Hektik schlich sich in die Arbeitsabläufe ein“, berichtet Burkhard Okel.

Arbeitsfläche mehr als verdoppelt
Den Ausbau des Obergeschosses in Angriff zu nehmen, schien deshalb geboten. Insgesamt standen dort etwas mehr als 193 m²: an zusätzlicher Fläche zur Verfügung. Gleichzeitig wollte der Geschäftsführer die Baumaßnahmen nutzen, um das Gebäude mit einer statisch tragenden Ständerbau-Holzkonstruktion aufzustocken und so zusätzlich 45 m²: Nutzfläche zu erschließen. Gemeinsam mit Architekt Henry Koch entwickelte Burkhard Okel die Aufteilung der neuen Räumlichkeiten und deren Ausbau. „Die innere Organisation sollte im Wesentlichen in Anlehnung an den Bestand beibehalten werden, sodass die Situation im Erdgeschoss weitestgehend unverändert blieb“, erläutert Burkhard Okel. „Die Erschließung der Büroerweiterung im Obergeschoss und der Aufstockung erfolgt über eine offene Treppendurchdringung aller drei Geschosse. Im Obergeschoss befinden sich ein weiterer Empfang mit Flurbereich als Verkehrsfläche, drei miteinander verbundene Mitarbeiterbüros mit je drei Arbeitsplätzen sowie eines mit einem gesonderten Besprechungsbereich und das Chefbüro mit Konferenzbereich, Teeküche, WC-, Technik-, Server- und Abstellräume. Die neu hinzugekommene Fläche im aufgestockten Geschoss beherbergt eine repräsentative Lounge sowie einen separaten Rückzugsbereich mit WC, Dusche und Umkleide.“

An der grundsätzlichen Arbeitsphilosophie und dem Arbeitsklima bei OKEL sollte sich auch in den neuen Räumen nichts ändern – kurz: Die erwähnte Transparenz im täglichen Miteinander sollte auch hier gegeben sein. Entsprechend setzte Burkhard Okel auf Trenn- und Türelemente aus Ganzglas und die Montage von bodentiefen Fenstern, um so viel natürliches Licht in das Gebäudeinnere zu holen wie möglich. Und weil man seinen Unternehmenssitz flächenmäßig nicht „alle Jahre“ mehr als verdoppelt, strebte der Geschäftsführer nach Perfektion. „In unseren Reihen finden sich Maler, Stuckateure, Trockenbauprofis, Akustik- und Brandschutzspezialisten, Lichtplaner sowie Möbelbauer. Wir konnten beim Ausbau also wirklich aus dem vollen Schöpfen“, so Burkhard Okel.

Bester Brandschutz, zeitgemäßer Wärmeschutz
Am Anfang waren vor allem die „Brand- und Wärmeschützer“ im OKEL-Team gefragt: Die Bestandskonstruktionen im Obergeschoss der Stahlbau-Halle erforderten teils aufwändige Bekleidungen, Durchdringungen und Abschottungen. So wurden sämtliche Stahlstützen und Unterzüge – insgesamt eine Fläche von rund 135 m²: – mit Rigips-Brandschutzplatten „Glasroc F“ bekleidet und somit auf F 90-Qualität ertüchtigt. Hinzu kam die Errichtung von circa 250 m²: Montagewänden, viele davon ebenfalls in F 90-Qualität und teilweise mit tragender Funktion. Parallel zu den Brandschutzmaßnahmen erfolgte die Dämmung der Außenwände mit einer 60 mm starken Innendämmung aus Mineralwolle. „Nicht nur hinsichtlich der Forderungen der EnEV war es unser Anspruch, in die energetische Qualität der Erweiterungsfläche zu investieren. Gerade weil es sich um unser eigenes Bauvorhaben, unsere zukünftige Arbeitsstätte handelte, wollten wir hier auch unter ökologischen Gesichtspunkten Zukunftsweisendes schaffen.“

Davon zeugt auch das selbst entwickelte, energieeffiziente Heiz- und Kühlsystem in den Deckenflächen: In die CD-Profile für die abgehängten Decken wurden Kühlleitungsrohre und Aluminium-Wärmeleitprofile so integriert, dass sie nach der Beplankung unter Vorspannung standen und eine geschlossene, oberflächenbündige Einheit ergaben. „Das Heiz- und Kühlsystem wurde von uns mit frei verlegten Rohren entwickelt, mit denen wir die Deckenfelder vollflächig und optimal nutzen können“, erläutert Burkhard Okel. Durch die ebenso offene wie raumakustisch wirksame Beplankung mit „Rigitone Activ’Air“-Lochplatten sei ein schneller Luft- und Temperaturaustausch sichergestellt. „Darüber hinaus war es uns durch das selbst entwickelte Klimadeckensystem möglich, alle Deckenfelder individuell auszugestalten. Damit konnten wir vor allem die geplanten Abtreppungen der ,Rigitone’-Felder optisch anspruchsvoll in Szene setzen, ohne Energieverluste oder eine schlechtere Kühlleistung hinnehmen zu müssen.“

In der Tat stellen die Abtreppungen der in einem dunklen Graphitton eingefärbten Akustikdecken einen markanten Punkt in der Innenraumgestaltung dar – unterstrichen durch die Integration flächenbündiger Bauteile wie Schiebetüren und Beleuchtungskörper. Insbesondere die elegante und doch außergewöhnliche Linien- und Lichtführung prägt die fertig ausgebauten Räume: So wurden beispielsweise mehr als 800 lfm Rigips-Faltelemente als Aufkantungen für eine indirekte Beleuchtung erstellt. Blau leuchtende RGB-Lichtlinien in den Treppen-Handläufen als dezentes Leitsystem sowie indirekte und direkte, RGB-steuerbare LED-Beleuchtungen in den Büroräumen und dem Loungebereich im aufgestockten Dachgeschoss tragen unter anderem zur Attraktivität und hochwertigen Anmutung aller Räume bei.

Aufstockung in Holzständerbauweise
Die Wände für die Aufstockung entstanden ebenfalls komplett in der betriebseigenen Fertigung. Die dafür zum Einsatz kommende Holzständerbauweise brachte sowohl klimatische Vorteile als auch eine gute Energieeffizienz mit sich. Darüber hinaus zeichnet sich diese Holzständerkonstruktion durch ihr geringes Gewicht aus. Die Statik des Bestandsgebäudes wurde so nicht überlastet.

Zwei wesentliche Merkmale vieler OKEL-Projekte, mit denen das Unternehmen auch mehrfach bei der Rigips Trophy Erfolge feiern konnte, sind perfekte Oberflächen und die Liebe zum Detail. Natürlich zeigt auch die Diemelstädter Unternehmenszentrale, wozu die Spezialisten des Unternehmens fähig sind. Keine der mit Q 4-Oberflächenqualität erstellten Konstruktionen muss indirektes oder direktes Licht fürchten. Auch die Möbel – ebenfalls selbst entworfen und in der betriebseigenen Schreinerei gefertigt – unterstreichen die Raumarchitektur der Büros und Besprechungsräume in Form und Funktion. „Natürlich muss das ästhetische Erscheinungsbild rund um die Arbeitsplätze stimmen“, so Burkhard Okel, „aber im Vordergrund stehen ein entspanntes Arbeitsklima und die Gesundheit der Mitarbeiter. Neben optimalen Lichtverhältnissen gehören dazu eben auch ergonomisch geformte, höhenverstellbare Arbeitstische.“

Unter anderem dieser ganzheitliche Blick auf alle Aspekte seines Bauprojektes und der Anspruch, mit den Kompetenzen seines gesamten Mitarbeiter-Teams etwas Besonderes, ein gleichermaßen zukunftsweisendes wie beständiges Gebäude zu schaffen, begeisterte auch die Jury der Rigips Trophy. Das OKEL-Team zeige mit seinem erweiterten Firmensitz eindrucksvoll, so das Jury-Votum, welche Potenziale – insbesondere im Hinblick auf innovative und nachhaltige Baulösungen – im modernen, trockenen Innenausbau liegen. Durch die Zusammenführung von Energie- und Haustechnik, Lichttechnik, Möbelbau, Akustik- und Trockenbau entstanden einzigartige Räume, die zugleich eine eindrucksvolle Visitenkarte der OKEL GmbH & Co. KG darstellen.

Bautafel
Bauherr:
OKEL GmbH & Co. KG, Diemelstadt
Planung: OKEL GmbH & Co. KG, Diemelstadt
Ausbaubetrieb: OKEL GmbH & Co. KG, Diemelstadt
Fachberater Trockenbausysteme: Henning Häusler, Saint-Gobain Rigips GmbH

Saint-Gobain Rigips GmbH · Presseabteilung
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Beschreibung

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Der Firmensitz der OKEL GmbH & Co. KG in Diemelstadt nach der Erweiterung: An die Lager- und Fertigungshalle mit rund 1.240 m²: Nutzfläche schließt sich der nun komplett ausgebaute und aufgestockte Verwaltungstrakt an.

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Um Raum für das größer gewordene Mitarbeiter-Team zu schaffen, wurde das Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes – ehemals als Lager genutzt – komplett ausgebaut. Für den zuverlässigen Brandschutz sorgen unter anderem „Glasroc F“-Brandschutzplatten, mit denen sämtliche Stahlstützen und Unterzüge auf F 90 ertüchtigt wurden.

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Im Obergeschoss entstanden unter anderem ein weiterer Empfang, drei miteinander verbundene Mitarbeiterbüros mit je drei Arbeitsplätzen sowie das Chefbüro mit Konferenzbereich.

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Die abgetreppten, in einem dunklen Graphitton gehaltenen Akustikdecken sind nur eines der vielen markanten Details in der Innenraumgestaltung. Über ihnen arbeitet ein energieeffizientes Heiz- und Kühlsystem, das in der OKEL-eigenen Werkstatt gefertigt wurde.

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In der ebenfalls betriebseigenen Schlosserei entstand eine Stahltreppe, die alle drei Geschosse des erweiterten Verwaltungsgebäudes erschließt.

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Die Raumaufteilung im Erdgeschoss blieb weitestgehend erhalten. Neben einem Aufenthalts- und Konferenzbereich finden sich dort Arbeitsplätze für bis zu zehn Mitarbeiter.

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Die circa 45 m²: Nutzfläche umfassende Dachaufstockung wurde komplett in Holzrahmenbebauweise erstellt.

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Ein transparentes Arbeitsklima und eine helle Umgebung sollten auch in den neuen Räumen sichergestellt werden. Entsprechend setzte Burkhard Okel auf Trenn- und Türelemente aus Ganzglas und die Montage von bodentiefen Fenstern, um soviel natürliches Licht in das Gebäudeinnere zu holen wie möglich.

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Unterschiedliche Lichtstimmungen lassen sich in den fertig ausgebauten Büroräumen über eine stufenlose Steuerung der LED-Beleuchtungselemente realisieren.

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Insbesondere die elegante und doch außergewöhnliche Linien- und Lichtführung prägt die fertig ausgebauten Räume. Bestes Beispiel: die als dezentes Leitsystem dienenden blau leuchtenden LED-Lichtlinien in den Treppen-Handläufen.

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Die abgetreppten „Rigitone Activ’Air“-Akustikdecken im fertigen Zustand



Fotos: OKEL GmbH & Co. KG / Henry Koch

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